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Metalldetektoren Test und Auswahlhilfe
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Willkommen auf der Webseite, die Ihnen helfen wird den richtigen Metalldetektor für Ihre Bedürfnisse zur Schatzsuche auszuwählen!


 

Wenn Sie einen Metalldetektor kaufen möchten, dann empfehlen wir Ihnen den Shop, den Sie hier finden:

 

www.metalldetektor1.de

 


Bitte besuchen Sie diese Seite regelmäßig, da wir zur Zeit täglich Information wie Tests und Erklärungen hinzufügen! Fügen Sie die Seite zu Ihren Favoriten hinzu. Dann finden Sie die Seite später schneller wieder.

 

Sicher haben Sie schon andere Test- und Vergleichsseiten gesehen, die aber leider nicht von richtigen Schatzsuchern erstellt wurden, sondern von Personen, die durch die Weiterleitung zu bestimmten Shops Geld verdienen. Die dort angegebenen "Testsieger" haben mit der Wirklichkeit sehr wenig zu tun.

 

Hier werden Sie nachvollziehbare Tests und Vergleiche finden, die vernüftig begründet werden. Somit können Sie die Testergebnisse selbst verstehen.

 

Wir werden hier genau auflisten, was an einem Metallsuchgerät alles gut oder schlecht sein kann. Da ich selbst seit über 30 Jahren Metalldetektoren vieler Marken genutzt habe, kann ich umfangreich testen und vergeichen. Somit werden Sie den richtigen Detektor für Sie persönlich unter den vielen auf dem Markt  befindlichen Geräten auswählen können.

 

Die Made in China Geräte für unter 200 Euro lassen wir hier weg, da die Geräte aus unserer Sicht selbst den "billigen" Preis nicht wert sind. Wer ernsthaft dieses schöne Hobby der Schatzsuche betreiben möchte, der sollte ein Markengerät aus den USA oder Europa wählen.

 

Gute Marken, die Metalldetektoren mit Display anbieten sind aus meiner Sicht:

 

Teknetics (USA) finden Sie unter www.metalldetektor1.de

Fisher (USA)

Garrett (USA)

Minelab (USA)

XP (Frankreich)


 

Der Nutzer

 

Auch wenn ich eigentlich nur über Metalldetektoren schreiben möchte, so ist aber der Nutzer des Metalldetektors sehr wichtig bei der Entscheidung welcher Metalldetektor zu ihm/ihr passt.

Wer technisch kein großes Verständnis hat, der sollte auch zu einem leicht zu bedienenden Metalldetektor greifen. Viele Einstellungen an einem Metalldetektor können die Leistung auch senken, wenn sie falsch eingestellt werden.

 

Wer klein und/oder leicht ist, der wird einem Metalldetektor mit wenig Gewicht viel länger schwenken können, als ein schweres Gerät. Moderne Geräte wiegen nur noch zwischen 1kg und 1,5 kg. Geräte mit höherem Gewicht sollten Sie meiden.

 


 

Was kann an einem Metallsuchgerät alles gut oder schlecht sein?

 

1. Das Gewicht

Metalldetektoren sollten heute zwischen 1 kg und 1,5 kg wiegen, wie schon oben angesprochen.

 

2. Die Balance

Damit ist die Hebelwirkung gemeint, die am Griff entsteht. Geräte mit schwerer Suchspule oder kurzer Armstütze belasten das Handgelenk. Ein leichter Detektor kann durch eine schlechte Balance schwer wirken und die Suchdauer begrenzen.

 

3. Das Gestänge

Gestängeverriegelungen verhindern das Wackeln des Gestänges.
Ein 3 – teiliges Gestänge erhöht die Zerlegbarkeit für den Transport.

 

4. Das Display
Wenn ein Display vorhanden ist, sollte es auch bei niedrigen Temperaturen funktionieren und gut ablesbar sein.

 

5. Tasten und Regler
Tasten und Regler müssen leicht während der Suche bedient werden können, ohne die Position des Detektors zu verändern.
Veränderungen von Einstellungen sollten direkt durch den Nutzer erkennbar sein. Nur wenn der Detektor Eingaben des Nutzers direkt umsetzt, kann die Veränderung verstanden werden.

 

6. Die Farbe
Wenn Sie nicht über weite Entfernung auffallen wollen, sollten Sie einen Metalldetektor wählen, der eine dunkle Farbe hat. Gelbe Detektoren (einige Garrett) sind tarntechnisch ungüstig.

 

7. Aktualität der Elektronik

Geräte mit alter Elektronik haben oft langsamer Mikroprozessoren oder auch Displays, die bei Kälte einfrieren. Auch muss bei alten Geräten noch der Kontrast des Displays nachgeregelt werden. Oft sind die Displays klein und schlecht ablesbar. Der Stromverbrauch ist oft hoch, was die Batteriekosten erhöht.

 

Moderne Geräte haben solche Probleme nicht mehr.

 

8. Das Batteriesystem

Während alte Geräte noch 8 bis 12 Mignon Batterien brauchten, kommen neuere Detektoren mit einem 9 Volt Block oder 4 Mignonzellen oder mit einem kleinen Akku aus. Das spart Geld. Auch die Zeit, die gebraucht wird, um die Batterie(n) zu wechseln ist ein wichtiger Faktor.

 

9. Der Metallfilter, die Leitwertanzeige und die Tonunterscheidung

Ein Metallfilter wird Diskriminator genannt. Die englische Abkürzung dafür ist DISC. Stellt man z.B. den Disc auf 40, so werden alle Metalle nicht mehr geortet, die einen Leitwert bis 40 haben. Somit lässt sich das Graben von z.B. Eisen vermeiden, wenn es nicht geortet werden soll.

Zur Metallunterscheidung gibt es bei Geräten eine Leitwertanzeige im Display. Gute Geräte haben eine Leitwertanzeige von 0 bis 99. Beim Schwenken über ein Metall erscheint somit ein Leitwert im Display. Damit können Sie nach etwas Training gleiche Objekte anhand des Leitwertes oft schon vor dem Ausgraben erkennen. Zusätzlich gibt es zur Metallunterscheidung verschiedene Töne. Ein sehr tiefer Ton ist oft Eisen und höhere Töne Bunt- oder Edelmetalle.

 

Der Metallfilter, die Leitwertanzeige und die Tonunterscheidung werden nicht nur durch die Metallart beeinflußt.

Die Tiefe des Metalls, die Form,die Größe, die Lage im Boden und die Bodenmineralisation beeinflussen den Leitwert und den Metallfilter!

 

10. Die Batteriestatusanzeige

Geräte mit Display haben eine Battieriestatusanzeige. Somit wissen Sie früh genug, wann es Zeit ist die Batterie zu wechseln oder den Akku aufzuladen.

 

11. Ungefilterter All Metall Modus

Fast alle Metalldetektoren haben heutzutage den DISC Modus, indem der Metallfilter aktiv ist. Diese Filterung kostet aber Tiefenleistung. Somit haben einige Metalldetektoren die Möglichkeit vom Disc Modus in einen ungefilterten All Metall Modus zu schalten, um die Tiefenleistung zu erhöhen. Dann fällt aber die Tonunterscheidung und die Funktion des Metallfilters (DISC) weg und alle Metalle produzieren den gleichen Ton. Bei modernen Geräten ist aber die Leitwertanzeige auch im tiefen All Metall Modus weiter aktiv.

Tipp: Die Suche nach kleinen Goldnuggets immer in All Metall Modus betreiben.

 

12. Die Bodenanpassung

Da fast alle Böden Eisenoxid enthalten, das ein Metalldetektor als Metall erkennen würde, muss eine Bodenanpassung das Eisenoxid ausfiltern, damit andere Metalle erkannt werden können. Jeder Metalldetektor hat eine Bodenanpassung, die jedoch verschieden sein kann.

Bei günstigeren Geräten ist die Bodenanpassung im Gerät fest voreingestellt. Das wird oft von Herstellern als "Automatik" beworben, was es aber nicht ist, da sie sich nicht ändern lässt.

Eine richtige Bodenanpassung passt sich genau der Bodenmineralisation an und erhöht somit die Kleinteileempfindlichkeit und Tiefe des Detektors.

Die Bodenanpassung wird Ground Balance oder Ground Grab oder Ground Cancel genannt. Bei modernen Geräten ist die Bodenanpassung auf Tastendruck in Sekunden durchführbar.

 

Es gibt auch Detektoren, die den Bodenwert auch während der Suche überwachen und selbstständig nachregeln. Das nennt sich Ground Tracking. Es kann aber den Nachteil haben, das sehr schwache Metallsignale als Bodenmineralisation eingestuft werden und nicht geortet werden. z.B. sehr tiefe Münzen.

 

13. Die Mineralisationsmengenanzeige (Fe3O4 Anzeige)

Einige Detektoren haben die Mineralisationsmengenanzeige. Hohe Mineralisation des Bodens beeinflusst die Leitwertanzeige und den Metallfilter negativ. darum ist es gut zu wissen, wenn die Mineralisation hoch ist, da man dann dem Leitwert nicht mehr vertrauen kann und man mehr graben sollte. Auch die Tiefe im Disc Modus (Metallfilter Modus) wird reduziert. Da hilft ein Umschalten in den All Metall Modus (wenn vorhanden), um die Tiefe zurück zu gewinnen.

 

14. Die Punktortungsfunktion (Pinpoint)

Um Metalle zu orten müssen die Metalldetektoren bzw. dessen Spule in Bewegung sein. Somit wäre es schwierig die genaue Stelle des gefundenen Metalls in der Spulenmitte festzustellen. Durch das drücken der Pinpoint Taste kann jedoch in einen Modus gewechselt werden, indem die Spule bewegungslos über dem Objekt stehen kann und ein Signal abgegeben wird. Das Signal ist umso lauter desto genauer das Objekt in der Spulenmitte ist. Somit wissen Sie wo genau Sie graben müssen. Ohne eine Pinpoint Funktion graben Sie größere Löcher, da Sie durch Kreuzen der Spule das Objekt eingrenzen müssen.

 

15. Die Suchtiefe

Bei keiner Angabe wird mehr gelogen, als bei der Suchtiefe. So finden Sie z.B. China Detektoren für unter 100 Euro im Internet, die mit Suchtiefen von 4 Meter und mehr angegeben werden. Die Geräte schaffen dann auf eine Münze nur ca. 10cm und auf ein sehr großes Objekt vielleicht 80cm.

 

Ein Markengerät in der Klasse bis 300 Euro schafft auf eine Münze ca. 20cm bis 25cm und auf sehr große Metalle maximal 1,5 Meter (z.B. auf ein vergrabenes Auto). Ein Markengerät in der 800 bis 1500 Euro Klasse schafft auch  "nur" 50 cm auf eine Münze und maximal 2,5 Meter auf ein sehr großes Metall.

 

Merke: Es gibt keine hohen Suchtiefen für wenig Geld.

 

16. Ersatzteile und Reparaturmöglichkeit

Markengeräte haben gegenüber China Geräten den Vorteil, dass es fast jedes Teil des Metalldetektor als Ersatzteil gibt. Auch sind die Wege und Reparaturzeiten bei den Markengeräten, die einen deutschen Importeur haben sehr kurz.

Bei billigen China Geräten gibt es oft keinen Reparaturservice und wenn etwas kaputt geht, dann bleibt nur noch der Weg zum Elektroschrott.

 

 

Weitere Informationen folgen.....

 

Bei Fragen einfach anrufen: Tel: 0162-1086021

(09:00 bis 21:00 Uhr täglich auch am Wochenende)

 

 

 


 

 Beispiel für einen sehr guten Einsteigerdetektor.

Der Teknetics Eurotek Pro (LTE)

 

Erhältlich bei: www.metalldetektor1.de